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Für die Eltern

«Eltern sollten sich Zeit für die Berufswahl ihres Kindes nehmen»

Daniel Arn ist ein glühender Verfechter der Berufsausbildung. Der Unternehmer und Präsident der SwissSkills 2022 hebt als deren Stärke die Kombination von Arbeitspraxis und schulischer Ausbildung hervor. Als Vater kennt er auch die Rolle der Eltern im Berufswahlprozess.

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    Daniel Arn engagiert sich mit Leib und Seele für die Berufsausbildung in der Schweiz. Und dies gleich an mehreren Fronten. Als Präsident des Vereins SwissSkills Bern gibt er den nationalen Berufsmeisterschaften ein Gesicht, als CEO sorgt er dafür, dass sein Familienunternehmen Jahr für Jahr Lernende einstellt, als Grossrat im Kanton Bern setzt er sich für die Bildungspolitik ein und als Vater hat er vier Kinder bei der Wahl ihrer Ausbildung begleitet.

     

    Berufsausbildung als solide Basis

    Es ist Überzeugung, die aus den Worten von Daniel Arn spricht. «Die Kombination von praktischer Arbeit im Betrieb und der Berufsfachschule ist einmalig und ein unglaublicher Vorteil.» Einerseits hätten junge Menschen nach der drei- oder vierjährigen Ausbildung eine solide Basis, um im Arbeitsmarkt bestehen zu können. Andererseits stünden nach einer Berufslehre eine Vielzahl an Karrierewegen offen: Weiterbildungen innerhalb oder ausserhalb der Branche, beispielsweise an einer Fachhochschule. Selbst der akademische Weg steht dank der sogenannten Passerelle weiterhin offen.

     

    Das Kind entscheiden lassen

    Als Vater hat Daniel Arn die Berufswahl der vier Kinder ganz unterschiedlich erlebt. Während für die einen schnell klar gewesen sei, was sie lernen wollten, habe die jüngste Tochter längere Zeit nicht gewusst, welcher Beruf für sie stimmen könnte. «Als Eltern haben wir sie begleitet, waren zurückhaltend, aber auch unterstützend.» Seine Frau und er hätten ihre Rolle darin gesehen, der Tochter mögliche Berufsfelder aufzuzeigen und ihr zu sagen, wo sie sich informieren und mehr über die Perspektiven nach Abschluss der Ausbildung erfahren konnte.

     

    Die grösste Herausforderung bei der Berufswahl sei gewesen «unsere eigenen Vorstellungen nicht in das Kind hineinzuprojizieren», gibt der Unternehmer und Politiker zu. «Wir mussten uns zurücknehmen und das Kind entscheiden lassen.» Was nicht immer ganz einfach war. Vor allem dann, als es langsam Zeit wurde, sich festzulegen, doch die jüngste Tochter noch nicht so weit war. Umso glücklicher ist Daniel Arn heute, dass auch sie ihren passenden Weg in die Berufswelt gefunden hat. Aus der eigenen Erfahrung heraus lautet sein Rat an andere Eltern: «Nehmt euch Zeit für euer Kind und begleitet es im Berufswahlprozess.»

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    Unzählige Jugendliche stehen jedes Jahr vor der Frage, welchen Beruf sie nach der obligatorischen Schulzeit lernen sollen. Dieser Prozess beschäftigt naturgemäss auch viele Väter und Mütter. Für Margrit Stamm, emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften der Universität Fribourg, sind die Eltern die wichtigsten Personen bei der Berufswahl der Kinder.

     

    Scheitern gehört dazu

    Nicht wenige von ihnen interpretierten ihre Rolle jedoch in einer eigensinnigen Art. «Eltern haben die Tendenz, die eigenen Vorstellungen durchzusetzen, anstatt die Interessen ihres Kindes zu berücksichtigen.» Das sei häufig zwar gut gemeint, diene aber am Schluss niemandem. «Die Interessen und Neigungen eines jungen Menschen sind das Herzstück für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss». Deshalb rät Margrit Stamm Vätern und Müttern, das Kind mit seinen Neigungen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt der Berufswahl zu stellen und gemeinsam herauszufinden, wie die Talente und Interessen des Kindes mit einer Berufslehre auf das nächste Level gebracht werden können.

     

    Die Eltern sollten sich auch nicht als «Manager» des Prozesses verstehen, sondern als Begleiterinnen und Begleiter. «Haben Sie Vertrauen in Ihr Kind und zeigen Sie ihm, dass Sie seine Anliegen Ernst nehmen und ihm nicht Ihren Wunschberuf aufzwingen wollen.». Ebenso wichtig ist für Margrit Stamm, dass die Eltern das Kind unterstützen, wenn es Rückschläge einstecken muss, etwa in Form von Absagen bei Bewerbungen auf Lehrstellen. Scheitern gehöre zum Leben, betont die Erziehungswissenschafterin. «Misserfolge sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen. Nur wenn er daraus lernen kann, kommt er weiter.»

     

    Eltern überschätzen Fähigkeiten des Kindes

    Ihre langjährigen Beobachtungen und Forschungserkenntnisse haben Margrit Stamm auch gezeigt, dass Eltern gerne die schulischen Fähigkeiten ihrer Kinder überschätzen. Dies sei in akademischen Familien besonders ausgeprägt, die Söhne oder Töchter auf ein Gymnasium schicken möchten. Oft bleibe den Eltern zum Beispiel verborgen, wenn ihr Kind lieber mit den Händen arbeitet als die ganze Woche die Schulbank zu drücken.

     

    Margrit Stamm bricht denn auch eine Lanze für die Berufsbildung. «Das Schweizer Berufsbildungssystem ist vermutlich das durchlässigste der Welt.» Wer eine Lehre absolviere, habe heute über die Berufsmatur und das Studium an einer Fachhochschule zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten. «Die höhere Berufsbildung versorgt unsere Wirtschaft in vielen Branchen mit bestens qualifizierten Fach- und Führungskräften.»

     

    Botschafterin für Berufsbildung

    Die SwissSkills mit den 150 präsentierten Berufen sind für Margrit Stamm so etwas wie eine «Botschafterin für die Berufsbildung und die berufliche Karriere.» Sie hebt noch etwas anderes an dem Anlass hervor: «Die Teilnehmenden an den Wettkämpfen zeigen eine unglaubliche Freude an ihrem Beruf und sind ausgezeichnete Referentinnen und Referenten für unsere Berufsbildung.»

Hast du Lust, mit deiner Familie die #NextLevelSkills von Lernenden aus 150 Berufen live zu sehen und dich inspirieren zu lassen? Dann besuche die SwissSkills 2022 in Bern! 
#NextLevelSkills

Erlebe #NextLevelSkills live an den SwissSkills 2022

 

Die Schweizer Berufslehre steht für junges Fachpersonal, welches mit Leidenschaft und Können die Schweizer Wirtschaft bereichert. Wie Lernende ihre #NextLevelSkills in über 150 Lehrberufen erreichen, kannst du live an den SwissSkills in Bern zwischen dem 7. und 11. September 2022 erleben! 

Mehr zu den SwissSkills 2022 in Bern erfahren

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